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21. Januar 2017

Die Lange Nacht der Architektur

Über 35.000 Architekturbegeisterte trotzen der Kälte

• Neuer Rekord bei den Besucherzahlen
• Über 70 Gebäude und Projekte, elf Routen
• Thementouren und geführte Touren komplett ausgebucht

Die vierte Lange Nacht der Architektur, veranstaltet von der BAU, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, ist bei den Münchnern, bei Architekturtouristen und den Messebesuchern der BAU 2017 auf überwältigendes Interesse gestoßen. Mehr als 35.000 Architekturbegeisterte nahmen an der Veranstaltung teil. Die „Lange Nacht der Architektur“ (LNDA) gewährte auch diesmal wieder einzigartige Einblicke in die architektonisch eindrucksvollsten Gebäude, Stadtentwicklungsprojekte, Showrooms und Infrastrukturprojekte der bayerischen Landeshauptstadt.


Für den Veranstalter Messe München betont Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer: „Die überwältigende Resonanz zeigt, dass München nicht nur eine großartige Architekturlandschaft hat, sondern dass auch das Interesse der Stadtgesellschaft daran riesig ist. Ein besonderes Dankeschön gilt allen beteiligten Gebäuden, die sich exzellent präsentiert haben.“

70 Gebäude – per Busshuttle oder zu Fuß
An der „Langen Nacht der Architektur“ waren diesmal über 70 Gebäude und Projekte beteiligt. Das waren nochmal deutlich mehr Gebäude als 2015. Mit elf verschiedenen Routenvorschlägen und dank der Überschneidung an bestimmten Knotenpunkten konnten sich die Architekturbegeisterten ihre Wunschroute individuell zusammenstellen oder vorgeplanten Routen folgen. Als zentrale Anlaufstelle hat sich der Odeonsplatz bewährt. Dieser diente sowohl als Umsteigeknoten wie auch als Startpunkt für einige der elf Routen. Auf allen Routen verkehrten Shuttle-Busse, die kostenlos genutzt werden konnten. Bereits während der Fahrt informierten Architektur-Studenten über die Gebäude. Darüber hinaus gab es Spazier-Touren durch die Münchner Innenstadt, die hervorragend angenommen wurden, wahlweise mit und ohne Führung.

München aus verschiedenen Perspektiven
Zu den 20 neuen Gebäuden, die sich erstmalig im Rahmen der LNDA präsentierten, gehörten u.a. das München Hoch5 im Werksviertel am Ostbahnhof, wo auch die Eröffnungsveranstaltung stattfand. „Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Obwohl wir noch kein fertiges Produkt bieten konnten kamen Hunderte und wollten sich das Konzept, ein komplett neues Stadtviertel zu planen, erklären lassen“, erklärte Eric Heppt von München Hoch5. Ebenfalls zum ersten Mal dabei: die BMW LKW-Logistik Administration, die Isartalwerkstätten, die Schreinerei Würzburger, die Faulturmanlage im Klärwerk Gut Großlappen sowie die Evangelisch-lutherische Kirche St. Lukas am Mariannenplatz.

Ein weiterer Neuling, die Brainlab AG, war in diesem Jahr besonders gefragt. Die Brainlab AG errichtete, nur einen Steinwurf vom Messegelände entfernt, auf dem Areal des ehemaligen Flughafen Riem ihre neue Firmenzentrale. Blickfang des neuen Hauptsitzes ist der denkmalgeschützte Flughafen-Tower, umrahmt von einem modernen Neubau aus Glas. Mariana Fuchs von der Brainlab AG war überwältigt von den Menschenmassen: „Unser Geschäftsfüher Stefan Vilsmaier wollte eigentlich alle Touren selbst durchführen. Bei diesem Ansturm mussten wir aber kurzfristig umdisponieren und weitere Touren anbieten, um allen Besuchern gerecht zu werden. Besonders der Aufstieg in den Flughafen-Tower war sehr beliebt.“

Auch alte Bekannte wie das Osram Lighthouse mit dem Skyline Tower oder die TenTowers waren erneut mit von der Partie und erlaubten einen Blick auf das nächtliche München. Susanne Bühler, die Marketingverantwortliche bei der Osram AG, war sehr erfreut über das Ergebnis: „Wir waren auch dieses Mal total begeistert von der Resonanz, schon ab der ersten Stunde waren die Möglichkeiten einen Blick vom Skyline Tower auf München zu werfen ausgeschöpft. Auch unser Beleuchtungskonzept war ein voller Erfolg.“

Weniger mit Höhe, dafür aber mit individuellem ursprünglichen Charme überzeugte die Brotfabrik der Bäckerei Aumüller in einem alten Industriegebäude an der Kistlerhofstraße.

Auch bei den übrigen Gebäuden war für jeden Geschmack etwas dabei: So konnten z.B. das pro aurum Goldhaus oder das Stadion an der Grünwalder Straße besichtigt werden.

In nahezu allen Gebäuden gab es Führungen und / oder ein kleines Rahmenprogramm mit Highlights für Besucher zum Staunen und Genießen. An vielen Gebäuden bildeten sich lange Schlangen, doch die Architekturbegeisterten harrten auch in frostiger Kälte geduldig und erwartungsvoll aus.

Für die Fahrten zwischen den Gebäuden wurden insgesamt 85 Shuttlebusse eingesetzt. Während der Busfahrten zwischen den Gebäuden konnten sich die Menschen aufwärmen, gegenseitig kennenlernen und auch ihrem Wunsch Ausdruck geben, dass diese Veranstaltung regelmäßig stattfinden und unbedingt wiederholt werden sollte. Auch die Betreiber der an der „LNDA“ teilnehmenden Gebäude zeigten sich begeistert von der Idee, anlässlich der Architektur-Fachmesse BAU regelmäßig eine Brücke von den Messehallen in die Stadt zu schlagen und so das Thema Architektur einem breiten Publikum nahe zu bringen.

Die Messe München GmbH und das Team der BAU 2017 bedanken sich bei allen Kooperationspartnern und Sponsoren, ohne die die Lange Nacht der Architektur nicht zu realisieren wäre.

Die Kooperationspartner der LNDA sind:
• Landeshauptstadt München mit dem Schirmherrn Oberbürgermeister Dieter Reiter
• Bayerische Architektenkammer
• Bund Deutscher Innenarchitekten
• Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern
• Bayerische Ingenieurekammer-Bau

Die Sponsoren der LNDA sind:
• pro holz
• Bauzentrum Poing

Detaillierte Informationen zur „Langen Nacht der Architektur“, u.a. zu den Gebäuden, die auf den verschiedenen Touren angesteuert wurden, gibt es unter
www.lange-nacht-der-architektur.de


 
 
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Branche auf der BAU

Treffpunkt der gesamten Baubranche

Alle zwei Jahre findet die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme statt. Sie setzt Maßstäbe und ist der wichtigste Treffpunkt der Branche.

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Das war die BAU 2017

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